Vom 23. Mai bis 02. Juni 2019 findet das Wildwuchs Festival statt.

In ein Rollstuhl-Schild wurde VIP eingeritzt. Drum herum sind bunte Konfetti und Aufkleber gestreut.
Von:
Collectif Opus 89
Format:
Austausch
Teil des Parcours «Wer hat hier Recht(e)?»
Dauer:
«Bist du V.I.P.» begegnet Ihnen immer wieder im Laufe des Festivals.

Zugänglichkeit

Rollstuhlgängig

Inhalt

Wer entscheidet, wer V.I.P. ist? V.I.P. ist englisch und steht für sehr ,wichtige Person'.
Für Wildwuchs nehmen wir uns das Recht zu sagen, wer privilegiert ist. Fülle im Festivalzentrum unser Formular aus, vielleicht bist du ja auch V.I.P.! Denn dann kannst du schöne Vorteile während des Festivals geniessen!
«Bist du VIP» ist ein Projekt, mit dem die Frage nach Bevorzugung gestellt wird. Wer ist wirklich wichtig und warum? Das Projekt hinterfragt gängige Auswahlmechanismen und nimmt Besonderheiten als positiv wahr.

Biografien

Collectif Opus 89

wurde 2013 von Joséphine de Weck gegründet. Mit dieser Struktur hat sie verschiedene Projekte entwickelt, die sich mit der Verbindung zwischen Darstellenden und Publikum befassen. Sie mag es, an ungewöhnlichen Orten Theaterstücke zu machen und Dokumentarprojekte zu leiten. Unter anderem hat sie 2015 ein Projekt in Polen über Zugfahrer kreiert. Dieses Projekt wurde dann auch in Bulgarien und in der Schweiz aufgeführt (Belluard Bollwerk International Festival). In 2017 hat sie mit Eddy Kunz das Projekt „Mach-Bar“ für Wildwuchs kreiert. Ihr letztes Stück wurde im April 2018 in Nuithonie (Schweiz) aufgeführt. Es war eine kollektive Kreation über Erbe und Kultur, durch das Prisma des klassischen Stücks „Phèdre“ von Jean Racine. In 2019 wird sie wieder in Nuithonie eine Inszenierung geben: La Paranoïa, zeitgenössisches Stück von Rafael Spregelburd.

Joséphine de Weck

ist 1989 in Fribourg geboren. Zwischen 2009 und 2013 besuchte sie die Theaterschule INSAS in Brüssel (Institut National Supérieur des Arts de Spectacle). Daraufhin hat sie die Masterklasse in „Scenic Art Practice“ in Bern verfolgt, wo sie zeitgenössische angewandte Kunst studiert hat. In Zusammenarbeit mit Thibaut Wenger assistierte und spielte sie in Frankreich und in Belgien in verschiedenen Projekten (www.trvx-publics.eu). Sie ist auch Teil des Forschungsprojektes von Alexandre Le Petit in Versonatura (www.versonatura.org). Im November 2014 realisierte Joséphine eine Installation für diese Struktur im Kaai-Studio in Brüssel. Sie hat als Schauspielerin mit Isabelle-Loyse Gremaud, Julien Schmutz, Kollektiv Machina-Ex, Matthieu Ferry oder Georg Genoux gearbeitet. Seit August 2018 (Penthouse Art Residency) entwickelt sie eine neue Recherche über Privilegien. Anfang 2019 wird ihre erste Fiktion „Ambassadrice de la marque“ (Botschafterin der Marke – Fiktion über den Auto-Salon von Genf) veröffentlicht.

Credits

Konzept

Joséphine de Weck

Grafikdesign

Lauris Paulus

Dank an

unsere Interviewpartner*innen

Koproduktion mit dem Wildwuchs Festival.
Ein Jubiläumsprojekt der «Stiftung Denk an Mich».