Eine Sprechblase mit der Aufschrift V.I.P.
Von:
Collectif Opus 89
Format:
Austausch
Teil des Parcours «Wer hat hier Recht(e)?»
Dauer:
«Bist du V.I.P.» begegnet Ihnen immer wieder im Laufe des Festivals.
Preis:
Eintritt frei

Zugänglichkeit

Rollstuhlgängig

Inhalt

Bist du V.I.P.? stellt die Frage, wer in unserer Gesellschaft wichtig ist und warum. Welche Kriterien sorgen dafür, dass Menschen mit Behinderungen oftmals mit Ausgrenzung und Diskriminierung konfrontiert sind? Bist du V.I.P. stellt diese Kriterien auf den Kopf. Anhand von Interviews mit Menschen, die sogenannte Besonderheiten aufweisen, entwickelt das Projekt neue Auswahlmechanismen, mit denen die Gäste konfrontiert werden.

Bist du V.I.P. begegnet Ihnen immer wieder performativ im Laufe des Festivals.
Für Menschen mit Sehbehinderung zugänglich.
Für Menschen mit Hörbehinderung zugänglich.

Biografien

Collectif Opus 89

wurde 2013 von Joséphine de Weck gegründet. Mit dieser Struktur hat sie verschiedene Projekte entwickelt, die sich mit der Verbindung zwischen Darstellenden und Publikum befassen. Sie mag es, an ungewöhnlichen Orten Theaterstücke zu machen und Dokumentarprojekte zu leiten. Unter anderem hat sie 2015 ein Projekt in Polen über Zugfahrer kreiert. Dieses Projekt wurde dann auch in Bulgarien und in der Schweiz aufgeführt (Belluard Bollwerk International Festival). In 2017 hat sie mit Eddy Kunz das Projekt „Mach-Bar“ für Wildwuchs kreiert. Ihr letztes Stück wurde im April 2018 in Nuithonie (Schweiz) aufgeführt. Es war eine kollektive Kreation über Erbe und Kultur, durch das Prisma des klassischen Stücks „Phèdre“ von Jean Racine. In 2019 wird sie wieder in Nuithonie eine Inszenierung geben: La Paranoïa, zeitgenössisches Stück von Rafael Spregelburd.

Joséphine de Weck

ist 1989 in Fribourg geboren. Zwischen 2009 und 2013 besuchte sie die Theaterschule INSAS in Brüssel (Institut National Supérieur des Arts de Spectacle). Daraufhin hat sie die Masterklasse in „Scenic Art Practice“ in Bern verfolgt, wo sie zeitgenössische angewandte Kunst studiert hat. In Zusammenarbeit mit Thibaut Wenger assistierte und spielte sie in Frankreich und in Belgien in verschiedenen Projekten (www.trvx-publics.eu). Sie ist auch Teil des Forschungsprojektes von Alexandre Le Petit in Versonatura (www.versonatura.org). Im November 2014 realisierte Joséphine eine Installation für diese Struktur im Kaai-Studio in Brüssel. Sie hat als Schauspielerin mit Isabelle-Loyse Gremaud, Julien Schmutz, Kollektiv Machina-Ex, Matthieu Ferry oder Georg Genoux gearbeitet. Seit August 2018 (Penthouse Art Residency) entwickelt sie eine neue Recherche über Privilegien. Anfang 2019 wird ihre erste Fiktion „Ambassadrice de la marque“ (Botschafterin der Marke – Fiktion über den Auto-Salon von Genf) veröffentlicht.

Credits

Konzept

Joséphine de Weck

Grafikdesign

Lauris Paulus

Dank an

unsere Interviewpartner*innen

Koproduktion mit dem Wildwuchs Festival.
Ein Jubiläumsprojekt der «Stiftung Denk an Mich».