Collage aus kleinen Fotos, die Hände und Augen aus der Nähe zeigen.
Von:
Katharina Rückl, Morris Weckherlin, Sabrina Fischer, Alexander Stutz
Format:
Performance
Teil des Parcours «Wer hat hier Recht(e)?»
Dauer:
Dauer des Parcours: ca. 150 Minuten
Preis:
15 CHF
Zusatzinformation:
Der Preis gilt als Eintritt für den gesamten Parcours.

Zugänglichkeit

Rollstuhlgängig

leicht verständlich

Inhalt

Manche Menschen werden gefragt: «Liebt man Dich?», «Hast Du Sex?», «Kannst Du überhaupt Kinder zeugen?», «Und wie lernst Du Menschen kennen?».
Fragen wie diese werden unaufgefordert gestellt. Bei Menschen mit Behinderung kommt so das eigentlich intime Thema der Sexualität plötzlich in die Öffentlichkeit – und irgendwie sieht sich jede*r ermächtigt, die eigene Meinung zu äussern, ohne tatsächlich betroffen zu sein. Deshalb begeben wir uns mit solchen Fragen auf eine Reise.
Die Auseinandersetzung wird aber nicht an jenem Abend enden. Die Diskussion soll angeregt werden und in einem Austausch weitergehen.
Wir wollen weiterdenken. Mit Dir.


Zugänglich für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Leicht verständlich.
Zugänglich für Menschen mit Hörbehinderung.
Zugänglich für Menschen mit Sehbehinderung.

Biografien

Katharina Rückl

(*18.12.1993) wuchs in Zürich auf und schloss an der Hochschule Luzern den Bachelor of Arts in Music mit Hauptfach klassischem Gesang ab. Seit 2016 studiert sie an der Zürcher Hochschule der Künste im Praxisfeld Theaterpädagogik und engagiert sich neben dem Studium als Co-Leitung des ZHdK Festivals «Theater in allen Räumen». Besonderes Interesse hat sie am Umgang mit Raum und der Verbindung von Theater und Musik.

Morris Weckherlin

(*30.09.1996) wuchs in der Nähe von Zürich auf und studierte an der Universität Zürich Englische Literaturwissenschaft, Geschichte und Sinologie. Seit 2017 studiert er Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste. Er spielte im Mai 2018 in der transdisziplinären Produktion «Strandzha» mit, die die Aussengrenzen Europas in Bulgarien erforschte. Als Co-Autor entwickelte und bespielte er «Revolution zum Frühstück», ein scharf politisches Kammerspiel. Seine Vorliebe gilt dem puren, freien Spiel, der Waage aus Körperlichkeit und Sprache, der Poesie wie auch der Konfrontation mit dem Publikum.

Sabrina Fischer

(*06.03.1994) absolvierte eine Ausbildung im Sozialversicherungsbereich. Im Anschluss entschied sie sich nebst der Arbeitstätigkeit den künstlerischen Weg einzuschlagen. 2015 nahm sie das Studium der Medialen Künste an der ZHdK auf und entschloss sich ein Jahr später, ihre künstlerische Ausbildung im Theater weiterzuführen.
Das Suchen und Versuchen im Spiel, die sture und sanfte Bewegungssprache und die Zwischenräume im Gesagten sind ihre täglichen Begleiter in Probeprozessen.

Alexander Stutz

(*13.05.1992) wuchs in einem kleinen Dorf in der Nähe von Zürich auf. Nach der Ausbildung zum Gestalter mit Diplom zog er nach Deutschland, wo er als Multiplikator und Grafiker beim freien Theater «Tempus fugit» in Lörrach arbeitete. Er übernahm als Theaterpädagoge und Projektleiter mehrere Projekte an Schulen. Zurzeit studiert er an der Zürcher Hochschule der Künste, BA Darstellende Künste Vertiefung Regie.
Eines seiner Interessengebiete liegt bei der Energetischen Interaktion von Schauspieler*innen/Performer*innen und Publikum.