Vom 23. Mai bis 02. Juni 2019 findet das Wildwuchs Festival statt.

Ein undefinierbares sehr grosses Knäuel auf der Bühne und eine kleine angeleuchtete Kugel, die wie ein Mond darüber hängt.
© Minna Heikkilä
Von:
Dalang & Co./Minna Heikkilä/Tom Schneider
Format:
Theater
Kinder
Dauer:
60 Minuten
Alter:
Ab 6 Jahren
Preis:
15 CHF

Zugänglichkeit

Rollstuhlgängig

leicht verständlich

Inhalt

Der Amerikaner Neil Armstrong landete als erster Mensch auf dem Mond. Dabei wurde er von den Mondbewohnenden neugierig beobachtet. Er liebte den Mond und hinterliess unbewusst – ein Mondkind. Mondkind fühlt sich aber auf dem Mond nicht wohl. Es will auf die Erde. Aber es sieht so anders aus als die Erdbewohner! Es spricht eine sehr seltsame Sprache. Können unsere Ohren die Worte dennoch verstehen?
Mondkind versucht, sich anzupassen und wie ein echter Mensch zu werden. Aber auf der Erde, wo die Menschen so ähnlich und verschieden zugleich sind, ist das eine sehr schwierige Aufgabe. Bist du bereit, Mondkind dabei zu helfen?

 Die Puppenspielerin Frida Leon und der Künstler Jorge Arbert erzählen gemeinsam von Mondkinds Ankunft auf der Erde, von den ersten Begegnungen mit den Menschen und von der Suche nach dem eigenen Ich.

Eine Frau auf einer Bühne. Hinter ihr eine aufgehängte weisse Kugel, die den Mond darstellt.
© Minna Heikkilä
Mondkind 3 C Minna Heikkilä Web
© Minna Heikkilä
Mondkind 4 C Minna Heikkilä Web
© Minna Heikkilä

Biografien

Frida Leon Beraud

Aufgewachsen in Neuquén, Argentinien, wohnt Beraud seit 2003 in Zürich. Nach der Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste in Neuquén landet sie in Berlin, wo sie an der Hochschule Ernst Busch (DAAD Stipendium) Puppenspielkunst studiert. 2004 gründet sie zusammen mit Frauke Jacobi die DALANG Puppencompany. 2008 folgt ein Abschluss des Masters in Szenographie an der ZHdK.
Seit 2012 arbeitet sie als Kulturvermittlerin und Performerin in verschiedenen Projekten im Austausch zwischen Argentinien und der Schweiz. Seit 2016 hat sie die künstlerische Leitung von Dalang & Co. inne.

Jorge Arbert

Der niederländische / argentinische Tänzer studierte Theater in Argentinien und Italien, sowie Tanz an der EDDC Dance Academy in den Niederlanden. Heute arbeitet er regelmässig an der National Opera und am Ballet in Amsterdam. Unter der Regie von Simon Mc Burney entstanden “A Dog’s Heart” und “Die Zauberflöte”, die 2018 am Festival Aix en Provence und in den Jahren 2018/ 19 in der English National Opera in London gastierte.

In Zusammenarbeit mit der Compagnie Theater Amsterdam und der Jacques Lecocq School Paris und unter der Regie von Carlos Garcia Estevez entstand für das ITS Festival die Produktion "Manfiesto Poetico", mit der er auch in den USA tourte und ein Gastspiel am La MaMA Theatre in New York hatte. Das Tango-inspirierte Solo-Tanz-Theaterprojekt "Distant Love" spielte an internationalen Tanzfestivals in Amsterdam, Buenos Aires, Stockholm, Hamburg, Mexico, Madrid und den Niederlanden.

Credits

Regie

Tom Schneider

Spiel

Frida Leon Beraud, Jorge Arbert

Sound

Leo Hofmann

Szenographie

Thomas Giger

Lichtdesign, Technik

Minna Heikkilä

Kostüme

Andrijana Trpković

Assistenz

Tanja Weidmann

Grafik

Urs Sachmann

Buchhaltung

Myrtha Lanz

Video

Urs Kappeler

Frida Leon Beraud