Das Wildwuchs Festival 2021 findet statt vom 27. Mai bis 6. Juni.

Antje Schupp_ELIM.jpeg
Von:
Antje Schupp & ELIM Basel
Format:
Talk&Film
Sprache:
Deutsch
Preis:
CHF 10
Zusatzinformation:
Tickets ab 17. Mai auf www.seetickets.com

Zugänglichkeit

Rollstuhlgängig

Inhalt

«Music was my first love» ist ein Musikprojekt mit Bewohner:innen des ELIM. Das ELIM ist ein Ort in Basel, an dem suchtkranke und bedürftige Menschen ein Zuhause finden. Im Zentrum des Projekts steht die Beschäftigung mit den persönlichen Lieblingssongs der Bewohner:innen. Warum ist es genau dieses Lied? Welche Erinnerungen sind damit verbunden? Welche Hilfe war dieser Song schon in schwierigen Zeiten? Was hat er in guten Zeiten ausgelöst? Was kann Musik beschreiben, wenn Worte nicht ausreichen?

Vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie war das Projekt als Open Air Konzert und erzählerische Zeitreise zugleich geplant. Nun ist daraus etwas anderes geworden: ein Dokumentar-Film mit den Beteiligten inklusive Musik-Video und anschliessendem Gespräch über die Zusammenarbeit – und natürlich über Musik. Rock 'n Roll stirbt nie.

Music was my first love

Biografien

Antje Schupp

Antje Schupp ist Regisseurin, Performerin und Autorin. Sie inszeniert Sprech- und Musiktheater, kreiert eigene Produktionen, arbeitet häufig in Ko-Kreation mit anderen Künstler:innen sowie mit nicht-professionellen Darsteller:innen. Inszenierungen u. a. am Theater Basel, Schauspielhaus Zürich oder Kaserne Basel. Einladungen zu Festivals wie Theaterspektakel Zürich, Antigel Genf, Politik im Freien Theater oder Impulse Festival. Antje Schupp arbeitet regelmässig in internationale Kollaborationen, jüngst im Libanon für Nouvelle Nahda, in 2021 in Brasilien. Operninszenierungen von Mozart, Massenet, Vivaldi, Menotti. Antje Schupp ist Preisträgerin des Festspielpreises Zürich 2020 und des Jakob Michael Reinhold Lenz Preises der Stadt Jena 2021.

Gregor Brändli

Gregor Brändli, geb. 1986, wuchs in Basel auf. 2010 schloss er bei Christoph Kern und Martin Graf, zwei Werbefotografen aus Basel, seine Fotografenlehre ab. Zeitgleich begann seine Faszination für Film und Musikvideos. 
So produzierte er verschiedene Musikvideos für James Gruntz und The bianca Story. Seine ersten Erfahrungen für Spielfilme konnte er als Kameramann für The hour of Living von Sebastian Michael und als Co-Editor für Halb so wild von Jeshua Dreyfus und 20 Regeln für Silvie sammeln. Zeitgleich ist er Mitgründer vom Theater Kollektiv Glück, für das er als Autor und Performer für
 die Stücke Honegger ein Panorama und Glück präsentiert Autokino tätig war. 2013 wurde Gregor Brändli mit dem Basler Kulturförderpreis ausgezeichnet.

Credits

Von und mit

Bewohner:innen des ELIM, Antje Schupp und Roman Wenger

Konzept, Text, Regie

Antje Schupp

Kamera & Schnitt

Silvio Meessen & Gregor Brändli

Film Produktion & Booklet

Tristesse

Besonderen Dank an Roman Wenger

Eine Koproduktion von wildwuchs unterwegs, ELIM Basel und born2perform

Mit grosszügiger Unterstützung von Kultur Basel-Stadt, Kultur Inklusiv, Christoph Merian Stiftung